Von Meyenfeld nach Vielank

Bei sehr regem Urlaubsverkehr geht es über Celle und Uelzen zu unserem Tagesziel. Es ist die Vielanker Brauerei im Ort Vielank. Diese verfügt über einen angegliederten kleinen Stellplatz ohne V/E, aber zumindest mit Abfalleimern.

Warum gibt es hier etwas östlich der Elbe in einem eigentlich gottverlassenen Ort eine Brauerei? Soweit ich es noch im Kopf habe, wollte nach der Wende ein wohlhabender Westdeutscher seinen ehemaligen Geburts-/ Wohnort in der Weise unterstützen, dass dort auch nachhaltige Arbeitsstellen geschaffen und weiterhin die gesamte Gegend überregional bekannter wird. Neben dieser Brauerei hat er wohl damals auch im benachbarten Hafen von Dömitz kräftig investiert. Leider ist er zwischenzeitlich verstorben und seine Objekte wurden weiterverkauft.

 

Die Brauerei stellt neben diversen Biersorten auch Fassbrausen, Liköre und einen eigenen Whiskey her. Darüber hinaus werden Heckrinder gezüchtet, die im Aussehen an die Ur-Auerochsen erinnern. Deren Fleisch wird auch im Restaurant angeboten.

Der Stellplatz ist gegen 16 Uhr schon recht gut gefüllt (ca. 7 andere Mobile) und nach einem Spaziergang durch den Ort, gehen wir gegen 17.30 Uhr freudig in Richtung des Brauereirestaurants. Endlich gibt es eine Stärkung, aber .... Pustekuchen! Ohne Reservierung geht vor 20 Uhr gar nichts. Auweia, jetzt gilt es mit knurrendem Magen zu warten. Um 19.30 Uhr schleichen wir wieder hinüber und haben Glück. Wir bekommen einen Tisch und verzehren schon kurz später Leckereien aus der Küche. Dazu gibt es natürlich das angebotene Bier, herrlich!

 

Am nächsten Morgen geht es vor unserem Wohnmobil an unsere Rückenübungen. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, diese möglichst täglich durchzuziehen, um unsere Muskeln entlang der Wirbelsäule zu stärken sowie unser Gleichgewicht und die Beweglichkeit zu trainieren. Hoffentlich bleiben wir dran. Aber, dass wir das in der Öffentlichkeit machen, ist schon etwas gewöhnungsbedürftig.

 

Anschließend geht es noch eine Runde durch die weiten Felder rundum Vielank. Sobald man die Hauptstraße etwas verlässt, ist man nur noch von Natur und Ruhe umgeben.