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Rhein(-fall) in Flammen Oberlahnstein

Heute geht es für uns los auf unsere Sommertour. Gemäß den Wetterprognosen wird uns die derzeitige Hitzewelle noch etwas begleiten. Bei 32 Grad geht es über eine freie Autobahn nach Oberlahnstein. Hier werden wir von Andreas herzlich empfangen und stellen uns nahe einer Halle bestmöglich in den Schatten. 

 

Raus aus dem Wohnmobil geht es für uns und unsere Hunde in den Garten, wo wir mit weiteren Gästen auf Andreas nachgefeierten Geburtstag anstoßen. Später gehen wir mit unseren Hunden runter zum Rhein und stellen fest, dass dieser furchtbar wenig Wasser führt. Wird da der versprochene Schiffskonvoi zum "Rhein in Flammen" fahren?

 

Beim anschließenden Grillen stellen wir unsere Bedenken dar und seitens der anwesenden Lahnsteiner wird darauf hingewiesen, dass die Schiffe vermutlich gar nicht fahren und nur die größeren Feuerwerke an der Burg Stolzenfels und am Koblenzer Eck gezündet werden. Diese könnte man auch hier direkt vom Partyturm aus bestaunen, so dass ein Gang zum Rhein überflüssig wäre. Schade, das hatten wir uns anders vorgestellt. Gut gesättigt warten Vera und ich auf die Feuerwerke. Andere machen sich trotz der Bedenken zum Rheinufer auf.

Von den Feuerwerken sehen wir kaum etwas. Hin und wieder überstrahlt ein Lichterkranz vom Deutschen Eck aus den Nachthimmel. Es ist alles irgendwie enttäuschend. Noch schlimmer ist es aber, dass die "Uferläufer" doch einen kleinen beleuchteten Schiffskonvoi bestaunen konnten. Da haben wir heute einiges falsch gemacht. Wir werden aber von den erfahrenen "Rhein in Flammen"-Besuchern mit tröstenden Worten beschwichtigt, dass das ganze Fest eigentlich nur richtig schön ist, wenn man direkt auf einem der beteiligten Schiffe mitfährt. Falls Ihr also mal den "Rhein in Flammen" besucht, seid nicht so träge wie wir oder bucht Euch gleich auf dem Schiffskonvoi ein.

 

Recht spät verziehen wir uns zum Schlaf in unser Wohnmobil und nehmen am nächsten Morgen noch ein gemeinsames Frühstück im Garten ein. Der Gastgeber Andreas verdient sich wie immer ein Sonderlob. Mal schauen, ob wir hier im nächsten Jahr wieder aufschlagen.